Das Tag-System kommt langsam voran. Ich habe mittlerweile ein Skript geschrieben, dass es mir ermöglicht, Änderungen an den existierenden Tags mithilfe von einfachen Änderungen im Dateisystem vorzunehmen. Auf diese Weise können neue Tags angelegt, bereits bestehende modifiziert und eine manuelle Löschung von Tags vorgenommen werden.

Das ist schon einmal schön und gut zu Administrationszwecken, aber was nun noch fehlt, ist das automatische Anlegen von Tags durch schlichte Erwähnung in einem Blogeintrag, sowie die Aktualisierung der Blogeinträge, wenn eine Änderung an einem Tag stattfindet. Wie genau ich das umsetzen werde, überlege ich mir gleich. Ich denke, es wird wahrscheinlich auf ein neues Datenbankfeld hinauslaufen, dass dann zusammen mit dem Content durchkonvertiert wird.

Schritt für Schritt...

Also, ich muss schon sagen... obwohl es nicht leicht war, und ich mich an manchen Stellen um 10 Jahre in die Zeit zurückversetzt fühlte, als ich damals mit Photoshop, HTML und CSS ein Template für meine damalige Webseite baute. Der Plan ging damals nicht wirklich auf- einerseits mangels Erfahrung und andererseits aus Angst sich ins kalte Wasser zu stürzen und die Programmierung von Webservice/-seiten Backend-Logik zu lernen. Ich bin froh und stolz, dass ich diese Einstellung mittlerweile größtenteils überwunden habe. Wenn ich etwas will, dann will ich es in der Regel richtig haben. Mit Kompromissen habe ich mich lang genug herumgeärgert. Schlussendlich spart man sich am Ende doch kein bisschen Zeit und muss höchstwahrscheinlich sogar noch den Extraufwand aufbringen, sich irgendwelches höchstspezielles (und somit mit Sicherheit bald wieder obsoletes) Wissen anzueignen oder Workarounds um irgendwelche systemspezifischen Quirks zu basteln. Von unverschuldeten Sicherheitslücken und schlechten Patches fangen wir gar nicht mal an.

Nein, ich bin mir absolut sicher, dass dies der einzig richtige Weg ist, den ich schon vor 15 Jahren hätte gehen sollen.

EINFACH. SELBER. CODEN.

Klar isses Arbeit. Klar dauert's initial länger. Klar kann es potenziell frustrieren.

Aber: Es kann GANZ genau so werden, wie man es will. Das Produkt ist so individuell, wie es nur sein kann. Und: am Ende hat man mit Sicherheit etwas gelernt, dass man Zukunft vielleicht wieder gebrauchen kann.

Außerdem kann man sich auf diese Weise bei der eigenen Webpräsenz ganz einfach die Teile des Webs sparen, auf die eh keine Sau Bock hat und die sich seit Jahren wie Krebs verbreiten.

  • Werbung
  • für den Anwender sinnlose Cookies
  • J A V A S C R I P T
  • Tracker
  • Einbindung von sozialen Netzwerken
  • ...hatte ich schon WERBUNG erwähnt..?

Versteht mich nicht falsch, ich sage nicht, dass man das Rad neu zu erfinden braucht. Betriebssystem, Libraries, DBMSe und dergleichen kann und sollte man nach bestem Wissen und Gewissen nutzen. Lebenszeit ist begrenzt und niemand ist Terry Davis; nicht einmal er selbst mehr. Wirrer Typ- zu ihm werde ich vielleicht auch einmal einen Beitrag schreiben...

Wie dem auch sei- ich bin sehr gespannt, in welche Richtung das hier weitergeht. Der Blog ist bald wieder on, die Seite ist so sexy wie nie, sie wird noch schöner und besser werden und als nächstes kommt das Tag-System dran, damit die Beiträge für den geneigten Leser auch einfacher zu finden sind.

Die Nacht ist noch jung.

Also tatsächlich wie angekündigt, habe ich mir heute den Webservice vorgenommen. Dummerweise war ich anfangs tatsächlich versucht, erst mit dem Webdesign anzufangen, aber... DEFINITIV eins nach dem anderen. Da ging mir dann zwar etwas Zeit verloren, aber hey- noch geht sie mir ja nicht aus.

Jetzt steht er also, der Webservice in seinem Grundgerüst. Es fehlen noch Fehlersuche, Doku, etc. aber im Großen und Ganzen tut er das, was er soll.

Ich denke, ich werde jetzt wohl auch Schluss für heute machen- ist mal wieder spät geworden. Mal schauen, ob ich morgen zum Webdesign komme.

Lang, lange ist's her, dass sich hier ein Blog, eine Internetseite befand. Ich bin die letzten Jahre größtenteils ganz gut ohne ausgekommen, aber mittlerweile habe ich immer öfters das Gefühl, dass es einen Ort im Netz geben sollte, an dem ich meine kleinen Texte zu Popkultur, Politik und Programmierung lassen kann. Twitter taugt nicht dafür, Facebook ist mir zu anstrengend, Reddit ist mir zu starr (und möchte vermutlich auch nicht dafür benutzt werden). Einem Googledrive fehlt die öffentliche Verfügbarkeit und Indizierung, und Pastebin-Einträge wären irgendwie so, als würde man Nachrichten auf Taschentücher schreiben und vom Wind die Straße herunterwehen lassen. Jeder dieser Dienste (und einige andere darüber hinaus!) bieten tolle Funktionen und große Komplexität. Aber möchte es mittlerweile einfach nur noch schlicht, funktional und im Optimalfall auch noch lehrreich für mich haben. Also habe ich mich tatsächlich dazu entschieden, mir mein eigenes kleines CMS (wenn man es denn so nennen will!) für diese Webseite zu schreiben. In Python. Ich kann kein Python.

Naja gut, zugegenermaßen stimmt das mittlerweile nicht mehr so ganz und ich schätze, ob man eine Programmiersprache kann, ist irgendwann erstmal nicht mehr so relevant, wenn man erst halbwegs programmieren kann.

Also verfasse ich meine Blogeinträge jetzt in Markdown, weil es sich flüssiger tippt als HTML und ich eigentlich nur einen Texteditor benutzen möchte. Hat jetzt nicht zu heißen, dass ich Markdown aus dem ff beherrsche, aber es ist irgendwie so schön intuitiv, dass ich jetzt schon ahne, dass es wohl nicht mehr lange dauern wird.

So... das Publishing-System ist zu Ende gecoded. Reicht dann auch erstmal für heute. Morgen mach ich dann wahrscheinlich den Webservice. Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen mache ich das bisschen echtes Webdesign, das tatsächlich noch anfällt.