Paul Teutul

Bei der Planung meines aktuellen Projekts fiel mir auf, dass es ganz nett wäre, ein UML-Tool nutzen zu können, mit dem man ganz einfach seine UML-Diagramme als Text schreiben kann und dass es sogar doppelt so nett wäre, wenn man das Ganze dann auch noch in Markdown einbauen könnte. Und siehe da: das geht :D Weiterlesen...

Wie bereits erwähnt, habe ich mich in den letzten Wochen etwas mit Python-Programmierung beschäftigt.

Nun bin ich bei der Anforderungsanalyse für mein nächstes Projekt auf den Gedanken gekommen, dass es schön wäre, wenn ich ein kleines Tool hätte, mit dem ich fix Markdown-Dateien in HTML konvertieren kann. Mir beginnt Markdown nämlich mittlerweile immer mehr zu gefallen; vielleicht, weil ich auch diese Blogeinträge darin verfasse. Daher dachte ich mir, dass es praktisch wäre über ein komfortables kleines Kommando zu verfügen, das mir sämtliche als Argumente übergebene Markdown-Dateien in HTML konvertiert und sie direkt neben ihren Markdown-Quelldateien speichert. Weiterlesen...

Da meine letzten drei Artikel ja doch etwas umfangreicher geworden sind und ungekürzt direkt aufeinander folgend meine Frontseite in eine ziemlich lange Tapete verwandelt haben, habe ich kurzerhand eines der geplanten Features für v1.1 implementiert:

"Weiterlesen..."-Links

sind Grunde genommen nichts besonderes und bereits aus Printmedien bekannt ("Fortsetzung auf Seite XX"). Richtigerweise hielt ich sie für kein zwingend erforderliches Feature für die Blogversion 1.0. Mittlerweile waren sie allerdings schon langsam überfällig, um den Überblick zu behalten und die Eintragslisten in ein übersichtlicheres Format zu bringen. Kurze Einträge wie dieser hier werden wohl weiterhin ohne sie auskommen, aber für längere Artikel werden sie sich mit Sicherheit als sehr nützlich erweisen. Ich habe sie gleich mit HTML-Ankern in den Artikeln verbunden, sodass man tatsächlich dort weiterlesen kann, wo man aufgehört hat.

Diesen Eintrag verfasse ich mit meinem Smartphone. Es soll als kleiner Test dienen, wie gut das über eine Mobilfunkverbindung funktioniert. Bisher muss ich sagen: selbst bei einer total grützigen Verbindungsqualität ist es mir immer noch möglich einen Text in den Shell-Editor einzugeben, allerdings ist es nicht gerade besonders responsiv. Ich denke, das nächste Mal werde ich bei einer schlechten Verbindung einfach den Text pasten oder gleich fertig hochladen. Aber... soweit funktioniert's.

Und irgendetwas gibt es immer zu basteln! Jetzt bin ich auf das Problem gestoßen, dass git keine leeren Verzeichnisse commited. Wieder mal was dazu gelernt, denn der aufmerksame Leser wird sich erinnern, dass ich meine Tag-Hierarchie als Verzeichnisstruktur abspeichere und verwalte.

Diese Verzeichnisse sind natürlich leer.

Ich bin auf folgenden Workaround gestoßen. Ich denke, dabei wird es wohl erst einmal bleiben müssen.

Ich lege in jedem Tag-Verzeichnis eine .gitignore-Datei an. Diese Datei ist eigentlich dazu gedacht, git mitzuteilen, dass bestimmte Dateien in diesem Verzeichnis von der Versionierung auszunehmen sind. Ganz gute Beispiele wären hier Binärdateien, die ja durch das Kompilieren von Quellcode entstehen, und die daher nicht versioniert werden müssen, weil der Quellcode, der sie erzeugte, ja bereits versioniert wurde.

Mit diesem Trick versioniert git die eigentlich leeren Verzeichnisse jedenfalls mit.

Anschließend musste ich jedenfalls nochmal über meinen kompletten Tag-Handling-Quellcode rüberbügeln, weil ja eigentlich eben gerade keine anderen Dateien in diesen Ordnern sein sollten.

Naja, sei's drum. Git ist'ne gute Quellcodeverwaltung und diesen kleinen Quirk kann ich gerade noch so hinnehmen.