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Oprah verteilt für Opera freie Proxies "And you get a proxy! And YOU get a proxy! Everybody gets a proxy!!"

Ich habe einen Weg gefunden, kostenlose HTTPS-Proxies zur Umgehung von Geo-Blocking zu bekommen.

Wie funktioniert das?

Diese kostenlos nutzbaren Proxies stammen von Opera. Nein, nicht der Talkshowmoderatorin, die heißt "Oprah", sondern dem Browser. Sie entstammen einem Dienst, der sich "Opera Browser VPN" nennt.

Was das ganze mit einem VPN zu tun hat, frage nicht nur ich mich, da lediglich der Datenverkehr des Browsers über ein Proxy geleitet wird, aber gut: einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul ;-)

Offensichtlich war ich auch nicht der einzige, der auf den Gedanken kam, diese freigiebig verteilten Gaben für alles mögliche andere zu benutzen als nun unbedingt... den Opera-Browser.

Mein Quellcode basiert daher auf https://github.com/nampud/oprah-proxy.

Wofür ist das gut?

Es gibt (traurigerweise!) diverse Bereiche des Netzes, die sich hinter sog. "Geo-Blocking"-Maßnahmen befinden. Diese Dienste sind nur noch für Benutzer aus bestimmten Ländern erreichbar. Man stolpert immer mal wieder darüber, aber mich störte es neulich besonders, als ich herausfand, dass der Filehoster "Zippyshare" präventiv alle deutschen Nutzer geblockt hat (wahrscheinlich um potenziellen Beschwerden oder Klagen bzgl. Urheberrechtsverstößen zu entgehen).

Für mich als Nutzer ist das natürlich erstmal ärgerlich. In der Regel habe ich an dieser Stelle eigentlich nur relativ wenige Optionen:

  1. VPN mieten. Leitet meinen kompletten Traffic über ein Proxy. Kostet Geld. Haut mich nicht um. Das Argument, mit denen die VPNs werben ist immer Anonymität, aber ich traue dem Braten nicht. Jedes Unternehmen macht sich verwundbar gegen staatlichen Druck. Wenn man Anonymität will, gibt's immer noch Tor.

  2. Apropos Tor. Gut für die Anonymität im Netz, in der Regel recht schlecht, was die Downloadraten betrifft. Es ist mit den Jahren besser geworden, aber wenn man gern ein paar Gigabyte ziehen möchte, dann ist der Weg über Tor mit Sicherheit nicht der schnellste.

  3. Frei verfügbare "Online"-Proxies. Diese Proxies sind aus dem Browser heraus nutzbar. Sie sind lahm und mit Werbung (und was weiß ich noch) vollgekleistert. Nein, danke.

Wie sicher ist das?

Also ich sag's mal so: meinen regulären (und im schlimmsten Fall noch unverschlüsselten) Traffic würde ich nicht über diese Proxies leiten. Wenn ein Unternehmen solcherlei Dienste anbietet, dann kann man im Grunde genommen sicher sein, dass die zu allermindest euren Browsing-Verlauf als Datenquelle abschnorcheln; vermutlich zu Werbezwecken. Bei unverschlüsselten Verbindungen wäre ebenfalls ein Abgreifen von Nutzerdaten und Zugangsdaten möglich- wer weiß, ob Opera Software das Risiko dieses potenziellen Skandals eingehen möchte, schlussendlich wird das nur durch den möglichen Profit entschieden.

ABER wir nutzen die Proxies ja auch nicht auf die Weise, für die sie (wahrscheinlich) mal gedacht waren, nämlich sie in unserem Opera-Browser einzuschalten, weil wir sie für irgendeine Geo-Blockingsperre brauchen und anschließend vergessen, sie wieder auszuschalten.

Oh nein, nein :) wir nutzen sie bspw., um unseren JDownloader mit schön breitbandigen Proxies auszustatten, damit die Leitung endlich wieder glühen kann ;-)

Screenshot von Opera-Proxy in JDownloader

Na, dann her damit!

Okay, okay. HIER, bitteschön :)

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